Herakles am Scheidewege

Die proeuropäistische Grundideologie von Syriza gerät eindeutig durch den konkreten Haß der europäischen Kräfte auf ein unterlegenes Land ins Lächerliche und hat sich schon aufgebraucht. Je mehr Tsipras „Europa“- und EU-Treue beschwört, desto mehr dokumentiert „Europa“, daß ihm am reellen Europa und dessen Untertanen nichts gelegen ist.

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Tsipras: Angst vor dem eigenen Mut

Das Akzeptieren des Euro-Regime leitet den Anfang von Syrizas Ende ein

Hat mit der Brüsseler Einigung über die Verlängerung des EU-Programms für Griechenland die gemeine Vernunft gesiegt? Oder handelt es sich um eine Kapitulation, die die Hoffungen auf eine Änderung der sozialen Lage der breiten Massen zerstört?

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Steueroasen? ˗ Globalisierung und Entglobalisierung!

Gabriel Zucman, französischer Ökonom aus der Umgebung Pikettys und derzeit Vortragender an der LSE (London School of Economics), hat auf Einladung der AK Wien am 30. Jänner einen gut besuchten Vortrag in Wien gegeben. In schlichten und aussagekräftigen Sätzen hat er das Problem der Steueroasen aufgerollt. Nach kurzer Zeit hat man als Zuhörer aber reali­siert: Es geht um etwas Grundsätzlicheres als um die Tricks der Superreichen und ihrer politischen Helfer.

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Willkommen Syriza

Starkes Signal gegen EU-Sozialabbau – Bruch mit Oligarchie vorbereiten

Gemeinsam mit Millionen und aber Millionen Menschen aus allen Ländern Europas freuen wir uns von ganzem Herzen über den Wahlerfolg Syrizas. Er ist ein Schuss vor den Bug der Herrschenden in Brüssel und Berlin, ein Zeichen des Widerstands gegen die neoliberale Verarmungspolitik. Syriza gibt ganz einfach Hoffnung, dass sich etwas ändert.

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Transformation ˗ Putsch?


Geld, Politik und die leise Rebellion gegen den Globalismus

„Der permanente Staatsstreich“ (Il colpo di stato permanente) nennt Paolo Becchi ein dünnes lesenswertes Büchlein, welches April 2014 erschien und in konziser Weise die italienische Politik der letzten drei Jahre beschreibt, insbesondere aber die Rolle des Staatspräsidenten beleuchtet. Giorgio Napoletano war bereits zu Zeiten der KPI der rechte Leuchtturm dieser Partei. Nun hat er die Rolle seines Lebens gefunden und arbeitet zielstrebig am Abbau der nationalen parlamentarischen Demokratie in Italien. Manches erinnert ein klein wenig auch an Heinz Fischer, und das wird kein Zufall sein.

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